Kunst


Joseph Beuys sagt:

 
Kunst Ist wie eine innere Haltung
wie eine Meditation

Stille breitet sich aus
in meinem Kopf


 

 

Seit mein Kopf leer ist
so wie ein blauer Himmel
ist Friede in mir eingekehrt




 

 

 

 

 

Kunst ist Sein.
 

   
Es ist wie der Klang, der mich auf die Reise in die Stille führt. Wobei es nicht auf den Klang ankommt, sondern auf die Stille, denn sie ist immer da. Hier will ich Stille bewusst hören und vor allem erleben. Bewusst hören führ in die Meditation.
   
In der Liebe ist es nicht anders. Sie ist immer da, egal ob ich sie spüre oder nicht. Bin ich nicht in der Liebe so hat mich etwas da heraus gebraucht - sei es Schmerz, Wut, Verzweiflung, Hass oder... Und zeigt mir dort empfinde ich noch keine Liebe. Dies sagt mir: "Bringe dort die Liebe hin."
Lieben heißt sich fallen zu lassen, denn die Liebe ist wie ein Meer, das mich trägt.
   
Täglich tue und mache ich was. Ich handele. Ich tue. Ich mache. All dies ist nicht sein. Erst wenn ich im sein bin entsteht es. Es bedarf keine Aktion um ins sein zu kommen. Es ist genauso da wie die Liebe und die Stille. Es geschieht in dem ich nichts tue, keine absichten verfolge, für oder gegen was . Ich tue nichts. Und es geschieht. Es ist fast so als würde ich von Geisterhand bewegt. Als wäre ich wie eine Flöte, die nur von einem, aus Liebe und Gelassenheit so voller Hingebung, gespielt wird.
   
Für mich ist dieser Akt göttlich. Für mich ist es wie eine Meditation in dem ich ein Feld beobachte, hineintauche, es erlebe... Ich bin dann im sein. Dann spielt es für mich nicht die Rolle welcher Pinselstrich nach wohin führt. Ich werde dann geführt. Ich schreibe dann, oder zeichne, oder...